Archiv 2013


Aargauer Zeitung, 13. Dezember 2013

Leserbrief, Gemeinderat Buchs verweigert Zusammenarbeit

Als ehemaliger Gemeindeamman gestatte ich mir, einige Gedanken zum Artikel zu machen. Bedenklich ist, dass der Gemeinderat Buchs bereits vor einem Jahr sich weigerte, gemeinsam mit dem Planungsverband der Region, die Absichtserklärung für neue Wege der Zusammenarbeit zu suchen. Ich finde diese Weigerung bedenklich, wenn nicht sogar überheblich von einem Gremium, das die Gemeinde zu vertreten hat. Wer gab dem Gemeinderat eigentlich das Recht, sich aus dieser Zukunftsplanung abzumelden, ohne dass die Stimmbürger etwas dazu zu sagen hatten? Es sind einige Zukunftsträume in den kommenden Jahren einer Lösung zuzuführen, zum Beispiel Zusammenlegungen von Bauverwaltungen, Zivilstandsämtern, Finanzverwaltungen, Schulhausplanungen, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Wenn fast jede Gemeinde über die Finanzen jammert, so sollte man versuchen, innerhalb einer Region Gemeinsamkeiten anzugehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und so hoffe auch ich, dass der neue Gemeinderat in dieser Sache eine Kehrtwende machen wird.

Fritz Eigenmann, Buchs 


Aargauer Zeitung, April 2013

Leserbrief zur Kandidatur von Lukas Pfisterer

Erstaunt habe ich vernommen, dass Lukas Pfisterer für das Amt als Stadtpräsident kandidiert. Denn Stadtamman Marcel Guignard sprach Ende Januar in der AZ noch von einer „Überlastungssituation“ für Lukas Pfisterer. Das Ressort Schule sei „enorm belastend“. Deshalb entzog der Stadtrat dem Stadtpräsidiumskandidaten auf 1. Februar die Bereiche Jugend und Einbürgerung. Auch scheint der Kandidierende mit der Gestaltung der zukünftigen Schulzusammenarbeit zwischen Aarau und Buchs nicht besonders schnell voranzukommen. Ich stelle mir angesichts dieser Tatsachen und der anspruchsvollen Aufgabe eines Stadtpräsidiums die Frage, ob Lukas Pfisterer dieser angestrebten Mehrbelastung gewachsen ist.

Dimitri Spiess, Buchs (AG)


Aargauer Zeitung, 5. März 2013

SP Buchs Generalversammlung

Im vollbesetzten Vereinszimmer des Gemeindesaals durfte Gaby Sasse die GV der Sozialdemokratischen Partei Buchs eröffnen und wiederum einige neue Mitglieder willkommen heissen. Als Gastrednerin war auch Barbara Roth, Erlinsbach anwesend.
 
Sie referierte als Familienrichterin kompetent über das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, welches das Vormundschaftsrecht von 1905 abgelöste hat.
 
Die interessanten Jahresberichte aus dem Gemeinderat (Gemeinderat Jörg Kissling), 
der  Einwohnerratsfraktion (Jost Köchli) und dem Kreisschulrat (Gaby Sasse in Vertretung des Verfassers Werner Byland) wurden allesamt genehmigt und verdankt. Der sehr erfreuliche Rechnungsabschluss durfte Kassier Marcel Rodel ein weiteres Mal begründen und fand ebenfalls Zustimmung.
 
Eine angenehme Bekanntmachung durfte Präsidentin Sasse machen, weil der Mitgliederbestand der SP Buchs kräftig zunahm, kamen doch seit anfangs Jahr weitere fünf Personen hinzu.
 
Unter dem Traktandum „Ehrungen und Verabschiedungen“ gelangten folgende Personen in den Genuss von Blumen, Bücher- und Einkaufsgutscheine oder von einigen Flaschen Wein:
 
  Gaby Sasse als abtretende Präsidentin (seit 2003);

  Katharina Neuhaus als Bezirksrichterin (seit 1997);

  Nicole Urban als Einwohnerrätin (seit 2005) und

  Marcel Rodel mit Frau Ruth (seit 2003).
 
Die gut vorbereitenden Wahlen vollzog Tagespräsident Eigenmann. In den Vorstand wurden jeweils einstimmig gewählt: Jost Köchli, Dimitri Spiess, Jörg Kissling und Franziska Lüscher (neu) Offen bleibt noch die Nachfolge von Marcel Rodel. In Zukunft soll die bisherige Sektion durch eine Parteileitung geführt werden. Ebenfalls zugestimmt wurden den beiden Revisoren Katharina Neuhaus und Bernhard Irniger.
 
Ein sehr wichtiges Traktandum war die Fusion der 11 SP-Sektionen im Bezirk zu einer Partei  
Namens „SP Region Aarau“. Barbara Roth, Mitglied des Bezirksvorstandes, erläuterte, weshalb diese Neuorganisation gewünscht wird. Die bisherigen Ortsparteien werden aber weiterhin ihre Aufgaben in der Lokalpolitik tätigen. Nach einer intensiven Diskussion wurde schliesslich dem Fusionsantrag mit einer knappen ¾-Mehrheit zugestimmt.
 
Für die kommenden Einwohnerratswahlen dürfen sich Buchserinnen und Buchser, welche die SP-Politik unterstützen, für eine Kandidatur auf der SP-Liste bewerben. Der Vorstand nimmt Anfragen gerne entgegen.
 
Fritz Eigenmann