Archiv 2012


Aargauer Zeitung, Oktober 2012

Leserbrief

In naher Zukunft wird das Altersheim Buchs saniert und erweitert. Der bisherige Verein *Altersheim Buchs* wurde in eine neue Trägerschaft (Aktiengesellschaft) überführt und wird in Zukunft von einem 6köpfigen (gutbezahlten) Verwaltungsrat geführt . Weshalb dieses Gremium nicht 7 Personen umfassen kann, ist mir schleierhaft, währe dies doch durchaus möglich. Der Buchser Gemeinderat suchte Ende 2011 über die ParteipräsidentInnen Persönlichkeiten, welche in den Bereichen Gesundheit/Pflege; Betriebswirtschaft; Immobilien und Recht/Personalwesen vertiefte Kenntnisse aufweisen sollten. Die Sozialdemokratische Partei Buchs - immerhin mit dem grössten Wähleranteil und Initiantin des Altersheims - nominierte in der Person von Dr. med. Georg Sasse, Leiter Risk Management im Kantonsspital Aarau, eine ausserordentlich prädestinierte Person. Zur grossen Ueberraschung wählte der Gemeinderat nun nebst zwei Vertretungen aus Aarau, vier Personen, welche ausschliesslich aus den Reihen des Freisinns und der CVP stammen. Es sind dies: Monika Fehlmann (FdP), Präsidentin; Hans Peter Fricker (CVP); Barbara Keusch (CVP) und Urs Knecht (CVP). Nach meiner Meinung hätte der Vorschlag der SP Buchs allen diesen obengenannten fachlichen Gesichtspunkte mehr entsprochen, als dies nun Gewählten haben oder auch nicht. Hauptsache ist offenbar, dass die beiden Parteien (FdP und CVP) untereinander die gutbezahlten Mandate aufgeteilt haben.
Fazit dieser sonderbaren Verteilung: Das immer zitierte schöne Wort *Demokratie* hat leider keine Gültigkeit mehr bei gewissen bürgerliche Parteien in Buchs und zwar unter der Führung des Freisinns. Schade.
 

Fritz Eigenmann, ehem. Gemeindeammann


AZ Online und Landanzeiger, 20.9.2012

Tempo-30-Zone im Quartier Triesch in Buchs

Kürzlich wurde beim Gemeinderat Buchs ein Begehren zur Verkehrsberuhigung im Quartier Triesch eingereicht. 225 Anwohnern fordern den Gemeinderat auf, eine Tempo-30-Zone in ihrem Quartier zu realisieren. Im Quartier liegen der Kindergarten Triesch, die Schulanlage Risiacher, sowie der Friedhof. Nicht zuletzt auch wegen der regen Bautätigkeit in den vergangenen Jahren hat der Verkehr zugenommen und es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen bei überhöhten Tempi. Dadurch sind besonders Kinder und ältere Menschen gefährdet. Die Ortspartei SP Buchs unterstützt das Begehren der Anwohner vollständig. Während der Bauphase wurde in diesem Quartier bereits einmal eine provisorische Temporeduktion angeordnet. Auch nach Verkehrsrichtplan 2007 wurde das Gebiet als Tempo 30-Zone vorgeschlagen. Die SP Buchs wünscht sich ein zügiges Handeln des Gemeinderates. (KSC)


Aargauer Zeitung, 7. Juli 2012

 

Jung und alt trafen sich auf dem Bärenplatz im Zentrum von Buchs

Bärenplatz - ein Begegnungsort

Buchs Unter dem Titel „Wir beleben den Bärenplatz“ lud die Aktion Lebendiges Buchs zu einem Spiel- und Begegnungsanlass auf dem Platz ein. Dem Aufruf folgte eine grosse Anzahl Besucherinnen und Besucher. Bei Spielen und Beisammensein entstanden Diskussionen über den Zustand des Platzes. Seit langer Zeit zeigt sich der Bärenplatz mitten im Dorf in unfertigem Zustand. Diese unbefriedigende Situation sollte mit einer Überbauung und einer Gestaltung des Platzes verbessert werden. Im Juli 2007 wurde von der Gemeinde ein Projektwettbewerb ausgeschrieben und ab dem Jahre 2008 mit einem Projekt und entsprechenden Investorenunterlagen mögliche Interessenten gesucht. Dabei musste festgestgellt werden, dass sich niemand findet liess, der Interesse zeigte, ein entsprechendes Projekt zu realisieren. Zusätzlich angrenzend an den Bärenplatzes ist eine Grossüberbauung im Entstehen, welche das Gebiet und dessen Erscheinungsbild grundsätzlich ändern wird. Damit walndeln sich auch die Anforderungen an den Bärenplatz. Aus diesen Gründen soll dieser als Begegnungsplatz für Jung und Alt in der unbebauten Form erhalten bleiben. Dieser Platz soll ein Gegenstück zur verdichteten Bauform für die Bevölkerungsschichten ein Begegnungsplatz im Dorfzentrum bilden. Die Wünsche konnten die Anwesenden direkt auf einer Plakatwand notieren. Die SP Buchs nahm die Ideen auf und verfasste eine Motion zuhanden des Einwohnerrates. Diese verlangt, dass der Bärenplatz als unbebaute Fläche als Begegnungsplatz für Jung und Alt zu gestalten sei. Der Platz sei ohne grosse Bauvolumen, jedoch unter Berücksichtigung der Lage zwischen Suhre und Strasse, zu gestalten. Vorschläge zur Begegnungsförderung sollen durch den Gemeinderart ausgearbeitet werden und in ein Gestaltungsprojekt einfliessen. Die Motion wird in der nächsten Einwohnerratssitzung behandelt werden. Die Anwesenden genossen den Nachmittag bei Spielen und gemütlichem Beisammensein. (JK)


Aargauer Zeitung, 22. März 2012

Sozialdemokraten mit Begegnungsplatz-Vision

An einer Parteiversammlung wurde über die Gestaltung des „Bärenrank-Platzes“ vor dem Gemeindesaal diskutiert. Nach einer Aussprache, unter der Leitung von Gaby Sasse, beschloss die Sektion, dem Einwohnerrat in Form einer Motion, die Vision eines zukünftigen Begegnungsplatzes für Jung und Alt zu unterbreiten. Eine SP-Arbeitsgruppe wird sich mit der Ausgestaltung auseinandersetzen. Auf jeden Fall sollte dieser Platz nicht mit Wohnungen oder anderen Bauten, wie sich das der Gemeinderat wünscht, verunstaltet werden. Da in unmittelbarer Nähe eine Grossüberbauung im Entstehen begriffen ist, muss in Buchs unbedingt vermehrt auf Grünflächen mit Erholungs- und Begegnungscharakter gesetzt werden.

Im weiteren beschloss die Partei, für den zweiten Wahlgang in die Kreisschulpflege Buchs-Rohr Dimitri Spiess erneut aufzustellen. Dieser junge Kandidat verdient ehrenvoll gewählt zu werden.

Im Übrigen organisiert die Sektion den kantonalen SP-Parteitag vom 24. April im Gemeindesaal. (FAE)


Aargauer Zeitung, 14. Februar 2012

Nomination der SP für den Kreisschulrat

Die SP Buchs hat für die Ersatzwahlen des Kreisschulrates Buchs-Rohr vom 11. März Dimitri Spiess nominiert. Dimitri Spiess, geb. 1987, ist in Buchs aufgewachsen und hat in Gränichen, Buchs und Aarau die Schule besucht. Nach der RS und Unteroffiziersschule ist er seit 2010 in der Ausbildung zum diplomierten Pflegefachmann HF am Bildungszentrum für Pflege in Bern. Seit Ende 2010 ist er auch Co-Präsident des Studierendenrates BZ Pflege. In der SP Buchs ist er seit letztem Jahr im Vorstand. Spiess - obwohl erst 24-jährig - zeichnet sich seit Jahren durch ein grosses Engagement aus. Als Kreisschulrat möchte er sich dafür einsetzen, die Bezirksschule und die Kleinklasse in Buchs zu behalten. Bei Renovationen der Schulgebäude wird er sich für ökologische, nutzungsgerechte Lösungen starkmachen. Es liegt ihm am Herzen, dass die Schülerinnen und Schüler sich einbringen und die Schule mitgestalten können. Aus dieser Motivation heraus hat er 2001 das Schülerparlament der Bezirksschule Buchs gegründet, das mittlerweile nicht mehr besteht. Anschliessend war er in der Alten Kantonsschule Aarau im Vorstand des Schülerrates. 2007/2008 har es ich in der Jugendkommission von Buchs engagiert. Jetzt möchte er sein Engagement dem Kreisschulrat zur Verfügung stellen. (GS)