Archiv 2009

 


Aargauer Zeitung, 23.12.2009

3. Café Cantonal von Regierungsrat Urs Hofmann in Buchs

Keine Sekunde der Reue

    Café Cantonal: Regierungsrat Urs Hofmann stellte sich im Gemeindesaal von Buchs den Fragen der zahlreichen Besucher. mch Quelle: AZ

Das dritte Café Cantonal mit Urs Hofmann im Gemeindesaal von Buchs stand im Zeichen der nationalen Politik. Seine Bereitschaft, sich den Anliegen und Fragen der Aargauer Bürger im direkten Kontakt zu stellen, wird sehr geschätzt.

Markus Christen

Das politische Beben, das durch den Fall noch nicht gebauter Minarette in der Schweiz ausgelöst wurde, prägte den Einstieg von Urs Hofmanns Rede am Samstagmorgen vor rund 150 Besuchern im Buchser Gemeindesaal. Kantonale Politik ist halt oft auch nationale Politik, denn aargauische Anliegen und Sorgen lassen sich nicht von den schweizerischen trennen.

Der Integrationsdebatte, der einige Politiker der SP mit Kopfschmerzsymptomen aus dem Weg gehen, nimmt sich der Regierungsrat, ohne zu zögern, an. Seine eingeforderte erste Verhaltensmassnahme ist klar: «Man muss die Probleme ansprechen können. Wenn die Diskussion unterdrückt wird, passiert nämlich gar nichts.»

Mittels eines historischen Rückblicks über mehrere Jahrhunderte hebt Hofmann die beispielhaften Integrationsleistungen der Schweiz hervor. Er verlangt mit Nachdruck, dass einer gescheiterten Integration, die in die Separation mündet, widerstanden werden muss, und hat dabei auch keine Mühe, konsequente Vereinbarungen mit Immigranten zu postulieren.

Hofmann der Glücksfall

In ähnlicher Manier pflückt sich der Regierungsrat, der am 1. April dieses Jahres sein Amt angetreten hat, 75 Minuten lang und bis auf einige wenige notierte Stichworte aus dem Stegreif die politischen Gegenstände der Reihe nach aus dem aargauischen Sorgenbarometer.

«Urs Hofmann ist ein grosser Glücksfall für die SP hier im Kanton. Es hätte nichts Besseres als seine Wahl in den Regierungsrat passieren können», sagt ein Besucher am Ende des dritten Café Cantonal, das Urs Hofmann aus Eigeninitiative heraus organisiert und in Abständen von ein paar Monaten in einer Aargauer Gemeinde präsentiert wird.

Hofmann ist ein überaus begabter Redner. Seine Rhetorik ist geschmeidig, elegant und stilvoll, bleibt aber dennoch stets volksnah. Sie verhält sich damit kongruent zu seiner Erscheinung und seinem Auftritt. Gut möglich, dass dies eine der entscheidenden Voraussetzungen für seine ihm in Buchs von vielen Seiten beschiedene Glaubwürdigkeit ist.

Der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Inneres verzichtet auf jegliche Art der Polemik und macht zumindest in Buchs keine Versprechungen, deren Umsetzung fragwürdig sein könnte. Vielmehr hält er sich an die Komplexität der möglichen Realisierung, indem er erklärt, worauf sich seine Tätigkeit als Regierungsrat bezieht und welchen Spielraum der Regierungsrat als Gremium überhaupt besitzt.

Die Tage sind länger

Nachdem das Publikum Hofmanns Rede aufmerksam mitverfolgt hat, bekommt es die Möglichkeit, sich mit direkten Fragen an den Regierungsrat zu wenden. Dabei erklärt dieser, dass er keine Sekunde zögern würde, um sich wieder für das Amt als Regierungsrat zur Verfügung zu stellen. «Die Tage sind zwar länger, aber meine jetzige politische Tätigkeit ist befriedigender als noch im Nationalrat.» Dort seien die politischen Prozesse wesentlich harziger vorangeschritten, erklärt der Regierungsrat.

Ebenso wie die Zuhörer schätzt auch Urs Hofmann den unmittelbaren Meinungsaustausch. «Für viele Bürger ist der Regierungsrat weit weg. Man getraut sich oft nicht, mit ihm in Kontakt zu treten. Diese Chance der Kontaktfindung bietet das Café Cantonal. Als Politiker muss man sich den Ansuchen aus der Bevölkerung stellen», sagt Hofmann, der dieses Engagement auch als politischen Auftrag wahrnimmt.

Ein Politiker zum Anfassen

Die Zustimmung, die der Regierungsrat aus Aarau in Buchs erhält, ist gross. Seine Glaubwürdigkeit macht dabei nur einen Teil seiner für die Zuhörer beeindruckenden Präsenz aus. Er sei ein Politiker zum Anfassen, der sich nicht auf Kosten anderer profiliere, offen und ehrlich, ein vernetzter Schnelldenker sondergleichen.

Man schielt nach der Veranstaltung während des Apéros bei Gebäck und Kuchen sogar schon auf die nächsten kantonalen Grossratswahlen und äussert die grosse Hoffnung, dass Urs Hofmann der SP wieder einigen Auftrieb verschaffen kann.

Hinweis: Das nächste Café Cantonal findet am 20. März in Unterkulm statt.


Aargauer Zeitung, 8. Dezember 2009

Parteiversammlung

SP Buchs Besprach die Traktanden

Stellvertretend für die verhinderte Präsidentin Gaby Sasse, führte Mary Wetter durch die Traktandenliste der SP-Versammlung. Es gab viel zu reden, denn der Bericht der einwohnerrätlichen Kommission “Zukunft Buchs - Eigenständigkeit oder Fusion” trat in der Gesamtdarstellung in keiner Weise auf die von der SP Buchs gestellten Forderungen ein. Die beiden Kommissionsmitglieder Christian Moricchi und Christoph Meier erläuterten ausführlich den Bericht an den Einwohnerrat. Die - verlangten - wichtigen Entscheidungsgrundlagen liegen aber leider nicht vor, so z.B. Analysen über wissenschaftliche Erfahrungen aus anderen Gemeinden. Zudem fehlen auch grundsätzliche Ausführungen über die zukünftige Finanzierung von wichtigen Bauvorhaben, bei einer zur Zeit schlechten Eigenfinanzierung von unter 20%. Was geschieht mit der Bezirksschule, wenn die Rohrer Kinder nach Aarau gehen? Dem Bericht konnte dann auch nur eine knappe Mehrheit zustimmen, wobei klar gefordert wurde, dass in der neuen Legislaturperiode eine neue Kommission die vielen offenen Fragen vertieft untersuchen sollte. Man glaubt dem Gemeinderat in der heutigen Zusammensetzung nicht, dass er sich objektiv mit den Stadtbehörden Aarau auseinander setzt. Den übrigen Traktanden des Einwohnerrates wurde zugestimmt. 

 
Zu reden gab auch die Einführung von Tempo 30 in den Quartieren. So wurde im Trieschquartier an zwei Kandelabern zwar Tempo 30-Tafeln angebracht - aber ohne dass dazu eine rechtliche Grundlage vorliegt, geschweige mit Radar kontrolliert wird... Im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Bahnlinie der WSB und dem Kreisel, verlangt die Partei, dass der Gemeinderat endlich mit der Planung der Tempo-30-Zonen vorwärts macht und diese nicht auf die lange Bank schiebt.


Die SP-Mitglieder nahmen auch Kenntnis vom guten Abschneiden der Partei bei den Einwohnerratswahlen. Besonderes Lob wurde der Wahlkommission ausgesprochen, welche mit grossem Einsatz die notwendigen Ressourcen bereit stellte. (NN)


Aargauer Zeitung, 28.9.2009

Nominationsversammlung

SP nominiert Kandidaten für Einwohnerrat

Am 27. September wurde Jörg Kissling mit einem erfreulichen Resultat wieder in den Gemeinderat gewählt.
Ebenfalls mit einem erfreulichen Ergebnis wurden Werner Byland (bisher) und Gabriela Sasse-Roth (neu) in den Kreisschulrat gewählt.

 

Die SP Buchs hat an ihrer letzten Parteiversammlung 14 Kandidatinnen und Kandidaten für die Einwohnerratswahlen vom 29. November nominiert.
Nominiert sind die bisherigen Einwohnerräte Norbert Berglas, Werner Byland, Jost Köchli, Matti Kuronen, Christoph Meier, Christian Moricchi, Nicole Urban und Mary Wetter-Restaino. Annette Corpina, Liliane Dürr-Nöthiger, Ineke Irniger, Franziska Lüscher, Gabriela Sasse-Roth und Katrin Schenker-Sigrist wurden als neue Kandidatinnen nominiert.

 

Die SP Buchs freut sich, 14 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren zu können, die sich darauf freuen, im Einwohnerrat tätig zu sein. (gs) 


Aargauer Zeitung, 2. September 2009

SP Buchs ist gegen die Tankstelle

  
Sicherheit der Kinder wäre gefährdet
 

In einem Protestschreiben hat die SP Buchs grosse Vorbehalte gegenüber der geplanten Tankstelle mit Shop an der Abzweigung Lenzburgerstrasse/Zopfweg (die AZ berichtete) geäussert. «Buchs hat bereits sehr viel für die Sicherheit der Kinder und Fahrradfahrer getan. Durch die Tankstelle würden nun wieder zusätzliche Gefährdungen geschaffen. Die Gemeinde soll zudem nicht mit noch mehr Durchfahrtsverkehr belastet werden» so schreibt die SP.
«An Bahnhöfen, an denen abends Alkohol verkauft wird, kommt es immer wieder zu Problemen mit alkoholisierten Jugendlichen. Dasselbe Problem würde sich auch bei einem bis 23 Uhr geöffneten Shop stellen. Wäre es nicht sinnvoll, in Buchs diese Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen?» schreibt die SP im Protestschreiben weiter. Auch seien die Tankstellen in der näheren Umgebung gut erreichbar.
 

Einsprachen tönen alle gleich
«Es tönt in allen sechs Einzeleinsprachen und der Sammeleinsprache ähnlich, es geht immer um die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer und um den quartierfremden Mehrverkehr» sagt der Bauverwalter Werner Füllemann auf Anfrage. (RGY)


Aargauer Zeitung, 15. Juli 2009

Gemeindeerneuerungswahlen

Nomination der SP Buchs

Die SP Buchs freut sich, die Nominationen für die Gemeindewahlen am 27. September 2009 bekannt geben zu dürfen.

Für den Gemeinderat wurde Jörg Kissling (bisher) nominiert. Jörg Kissling leitet seit Jahren erfolgreich das Ressort „Soziales und Gesundheit“. Er engagiert sich mit viel Herzblut und Einsatz für die sozialen Belange in unserer Gemeinde. In den letzten Jahren konnte die familienergänzende Kinderbetreuung in der Villa Blau stetig ausgebaut werden, welche sich grosser Nachfrage erfreut. Er engagiert sich ausserdem in den Alterszentren Suhrhard, Lindenfeld und Steinfeld. Jörg Kissling betreut im Alterszentrum Surhard das Ressort „Bau“ . Da das Alterszentrum Suhrhard in den nächsten Jahren saniert werden muss, ist eine Kontinuität in diesem Bereich wünschenswert.

Für den Kreisschulrat Buchs-Rohr wurden Werner Byland (bisher) und Gabriela Sasse (neu) nominiert. Werner Byland ist seit Beginn im Kreisschulrat Buchs-Rohr vertreten. Dies und seine Erfahrung als Kantonsschullehrer machen ihn zu einem wertvollen Mitglied des Kreisschulrates. Gabriela Sasse ist Aerztin und Mutter von drei schulpflichtigen Kindern. Sie interessiert sich sehr für die Belange der Kreisschule Buchs-Rohr.

Für die Steuerkommission wurde Willi Häfeli (bisher) als Ersatzmitglied nominiert. Willi Häfeli ist seit vielen Jahren als Ersatzmitglied der Steuerkommission tätig und die SP freut sich, ein so erfahrenes Mitglied erneut als Kandidaten präsentieren zu können.

Die SP kann Ihnen vier engagierte Kandidaten präsentieren, denen das Wohl der Gemeinde Buchs sehr am Herzen liegt. Die SP empfiehlt sie Ihnen an dieser Stelle zur Wahl. (gs)


Aargauer Zeitung, 30.6.2009

Parteiversammlung der SP Buchs

SP will eine Rückweisung


Präsidentin Gabi Sasse durfte eine stattliche Anzahl von SP-Mitglieder begrüssen, unter anderem ER-Präsident Norbert Berglas, Gemeinderat Jörg Kissling sowie zwei Neumitglieder. Die Traktanden zur morgigen Einwohnerratssitzung gaben zu reden - vor allem die Teilrevision der Satzungen des Abwasserverbandes.
Die Partei rügte die Machtkonzentration dieses Vorstandes und die Undurchschaubarkeit von Paragraphen. Mit grossem Mehr sprach die SP sich gegen die Revision aus.

Der neue Konzessionsvertrag mit der IBAarau Strom AG wurde stark kritisiert, fand aber doch noch eine zustimmende Mehrheit. Man bemängelte, dass die beratende Kommission, sich nicht bemühte, einen Fachmann zu konsultieren, wie dies beim Energielieferungsvertrag von 1992 der Fall war und damals den Bezügergemeinden eine grosse Hilfe war. Man hat den Eindruck, dass die IBA die Gemeinden, und besonders Buchs, unter Druck setzen möchte. Zudem ist man der Ansicht, dass der Aktionärverbindungsvertrag von 25 Jahren viel zu lange ist.

Weitere Diskussionspunkte waren unter anderem das Angebot bei der Freizeitwerkstatt und der Wunsch, eine vierte Tageskarte der Gemeinde anzuschaffen.

Zu reden gaben auch die Gemeinderatswahlen. Bei der Einwohnerratsbehandlung im Frühjahr über eine Erhöhung der Entschädigung für den Gemeindeammann sagte der Amtsinhaber, dass er für die nächsten vier Jahre nicht mehr kandidieren werde und sor:nit befugt sei, das Traktandum selber zu vertreten. Nun hat ihn die FDP erneut vorgeschlagen. Man fragte sich, wie glaubwürdig solche Aussagen von Behördemitgliedern sind und damit kommt die Frage auf, ob ein solcher Beschluss auch mit dem Gesetz übereinstimmt. Die SP wird zu einem späteren Zeitpunkt über das Vorgehen bei den Gemeinderatswahlen bestimmen. (tz)


Aargauer Zeitung, 28.9.2009

Nominationsversammlung

SP nominiert Kandidaten für Einwohnerrat

Am 27. September wurde Jörg Kissling mit einem erfreulichen Resultat wieder in den Gemeinderat gewählt.
Ebenfalls mit einem erfreulichen Ergebnis wurden Werner Byland (bisher) und Gabriela Sasse-Roth (neu) in den Kreisschulrat gewählt.

 

Die SP Buchs hat an ihrer letzten Parteiversammlung 14 Kandidatinnen und Kandidaten für die Einwohnerratswahlen vom 29. November nominiert.
Nominiert sind die bisherigen Einwohnerräte Norbert Berglas, Werner Byland, Jost Köchli, Matti Kuronen, Christoph Meier, Christian Moricchi, Nicole Urban und Mary Wetter-Restaino. Annette Corpina, Liliane Dürr-Nöthiger, Ineke Irniger, Franziska Lüscher, Gabriela Sasse-Roth und Katrin Schenker-Sigrist wurden als neue Kandidatinnen nominiert.

 

Die SP Buchs freut sich, 14 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren zu können, die sich darauf freuen, im Einwohnerrat tätig zu sein. (gs) 


Aargauer Zeitung, 2. September 2009

SP Buchs ist gegen die Tankstelle

  
Sicherheit der Kinder wäre gefährdet
 

In einem Protestschreiben hat die SP Buchs grosse Vorbehalte gegenüber der geplanten Tankstelle mit Shop an der Abzweigung Lenzburgerstrasse/Zopfweg (die AZ berichtete) geäussert. «Buchs hat bereits sehr viel für die Sicherheit der Kinder und Fahrradfahrer getan. Durch die Tankstelle würden nun wieder zusätzliche Gefährdungen geschaffen. Die Gemeinde soll zudem nicht mit noch mehr Durchfahrtsverkehr belastet werden» so schreibt die SP.
«An Bahnhöfen, an denen abends Alkohol verkauft wird, kommt es immer wieder zu Problemen mit alkoholisierten Jugendlichen. Dasselbe Problem würde sich auch bei einem bis 23 Uhr geöffneten Shop stellen. Wäre es nicht sinnvoll, in Buchs diese Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen?» schreibt die SP im Protestschreiben weiter. Auch seien die Tankstellen in der näheren Umgebung gut erreichbar.
 

Einsprachen tönen alle gleich
«Es tönt in allen sechs Einzeleinsprachen und der Sammeleinsprache ähnlich, es geht immer um die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer und um den quartierfremden Mehrverkehr» sagt der Bauverwalter Werner Füllemann auf Anfrage. (RGY)


Aargauer Zeitung vom 27.03.2009

 

Leserbrief

Gemeinden gehen eigenen Weg

 

Mit Befremden habe ich gelesen, dass für die Gemeinderäte von Suhr, Buchs und Gränichen eine vertragliche Kooperation eindeutig mehr bringe als die Selbstaufgabe mit einer Fusion. Seit wann liegt es im Kompetenzbereich des Gemeinderates, dies zu beschliessen?  Ist so eine weitreichende Entscheidung - wie eine Fusion - nicht eher eine Entscheidung, die die Wähler an der Urne zu treffen haben? Erstaunlich finde ich auch, dass die Gemeinderäte eine Absichtserklärung herausgeben, bevor zB der Einwohnerrat darüber diskutieren konnte: In Buchs findet am 31.03.09 eine Einwohnerratssitzung statt, deren Traktandum die Vor- und Nachteile einer Gemeindefusion ist. Ist dem Gemeinderat die Meinung des Einwohnerrates so unwichtig, dass er ihn einfach übergehen kann? Für mich als Wählerin wäre ein transparentes Vorgehen in dieser Sache angebracht: zB Erarbeiten eines fachlich fundierten Dossiers, das dem mündigen Wähler als Entscheidungsgrundlage dienen kann. Keinesfalls angebracht sind Alleingänge des Gemeinderates, gar unter Umgehung des Einwohnerrates!

 

Gabriela Sasse-Roth

Präsidentin SP Buchs


Aargauer Zeitung, 24.3.2009

GV 2009

SP Buchs hate eine neue Präsidentin

Auch dieses Jahr lud die SP Buchs zur GV im Circolo Arse ein. Die Co-Präsidentin Mary Wetter begrüsste eine stattliche Anzahl von Parteimitgliedern. Im Jahresbericht von Partei und Fraktion konnte sie auf ein interessantes aber eher ruhiges Parteijahr zurückblicken. Unter anderem zu erwähnen ist die informative Wahlveranstaltung „Gipfeltreffen“, an dem wir Urs Hofmann als prominenten Regierungsratskandidaten der SP begrüssen durften. Trotz dessen überaus erfolgreicher Wahl in den Regierungsrat setzt sich die SP Buchs zum Ziel, wieder vermehrt zu agieren als zu reagieren und nutzt dazu unter anderem die Buchser Einwohnerratswahlen als Chance. Aus dem Kreisschulrat konnte Werner Byland berichten, dass die Fusion Aarau – Rohr bedeutende Veränderungen im Schulalltag der Gemeinde Buchs mit sich bringen wird. Insbesondere die Oberstufe wird ab dem Jahr 2014 wohl einen neuen Standort ausserhalb unserer Gemeinde erhalten. Zu reden gab in diesem Zusammenhang auch das im kommenden Mai zur Abstimmung gelangende Bildungskleeblatt. Dazu findet am 25. März in der Turnhalle des Alten Schulhauses eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.

Jost Köchli präsentierte die Jahresrechnung wie immer sauber und präzise aufgelistet. Auf Grund des guten Rechnungsabschlusses beschlossen die Anwesenden die Mitgliederbeiträge unverändert zu belassen. Mit Marcel Rodel konnte für Jost Köchli, der sein Amt als Kassier abgibt, ein würdiger Nachfolger gefunden werden. Auf das neue Amtsjahr treten die zwei Vorstandsmitglieder Nicole Urban und Barbara Portmann aus zeitlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Mary Wetter und Jörg Kissling geben ihr Co-Präsidium ab, bleiben dem Vorstand aber weiterhin erhalten. Neu übernimmt Gabi Sasse-Roth das Amt der Präsidentin. Der Vorstand setzt sich somit wie folgt zusammen: Gabi Sasse-Roth (Präsidentin), Marcel Rodel (Kassier), Jörg Kissling, Jost Köchli und Mary Wetter. Für das Revisorenamt stellt sich Katharina Neuhaus zur Verfügung. Nachdem die Anwesenden dem neu formierten Vorstand zugestimmt hatten, ehrte Mary Wetter noch einen Jubilar, Gusti Kaiser, der bereits seit 60 Jahren der SP Buchs angehört.

Dass die SP Buchs eine Partei der Zukunft ist, beweisen die zahlreich geplanten Aktivitäten für das laufende Jahr. (BP)

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